Busübergaben:

  1. TSV 1863 Buchen
    6. Juni 2009
  2. FC Starkenburgia 1900 e.V. Heppenheim
    19. Juni 2009
  3. SV Olympia Rheinzabern e.V.
    25. Juni 2009
  4. TSV Phönix Steinsfurt
    2. Juli 2009
  5. VfB Haßloch 1951 e.V.
    9. Juli 2009
  6. SV Schefflenz e.V
    16. Juli 2009
  7. SV 1920 Worms-Horchheim e.V.
    23. Juli 2009
  8. FSV 1920 Offenbach e.V.
    30. Juli 2009
  9. TuS Oggersheim 1898 e.V.
    6. August 2009
  10. 1. FC 23 Hambach e.V.
    13. August 2009
  11. DJK SC Schwarz-Weiß 1997 Frankenthal e.V
    20. August 2009
  12. SV Dammheim 1961 e.V.
    27. August 2009
  13. VfB Wiesloch 1907 e.V.
    3. September 2009
  14. DJK SV Phönix Schifferstadt
    10. September 2009
  15. FC Speyer 09
    17. September 2009
  16. FC 07 Bensheim
    24. September 2009
  17. SV Germania Obrigheim e.V.
    1. Oktober 2009
  18. SV 1946 Ingenheim e.V.
    8. Oktober 2009
  19. S.V. 1970 Obersülzen e.V.
    15. Oktober 2009
  20. Jugendfußball Ravenstein 05 e.V.
    22. Oktober 2009
  21. SV Pfingstweide 1972 e.V.
    28. Oktober 2009
  22. TSV Helmstadt e.V.
    5. November 2009
  23. VfB 1913 Iggelheim e.V.
    11. November 2009
  24. VfL Birkenau 1963 e.V.
    18. November 2009
  25. TSV Amicitia Viernheim e.V.
    26. November 2009
  26. Spvgg Sandhofen 03 e.V.
    26. November 2009
  27. TSG Eintracht Plankstadt e.V.
    26. November 2009
  28. MFC 08 Lindenhof e.V.
    26. November 2009
  29. Spvgg 06 Ketsch e.V.
    26. November 2009
  30. Vereinigte Turnerschaft 1898 e.V.
    7. Januar 2010
  31. TSG 1899 Rohrbach e.V.
    13. Januar 2010
  32. Turnverein Hardheim 1895
    20. Januar 2010
  33. VfR 1976 Kandel
    27. Januar 2010
  34. SC Bobenheim-Roxheim e.V.
    3. Februar 2010
  35. FC Sandhausen 1986 e.V.
    10. Februar 2010
  36. TSV Venningen-Fischlingen 1913 e.V.
    17. Februar 2010
  37. TSV 1910 Badenia Schwarzach
    24. Februar 2010
  38. VfR Wormatia 08 Worms
    3. März 2010
  39. 1. FC 08 Haßloch e.V.
    10. März 2010
  40. ASV 1888 Eppelheim e.V.
    17. März 2010
  41. FSG 1950 / 54 Bensheim-West e.V.
    24. März 2010
  42. SC Alemannia DJK Maudach e.V.
    1. April 2010
  43. SV 1927 Rohrbach/S. e.V.
    8. April 2010
  44. TSV 1899 Königsbach e.V.
    15. April 2010
  45. TSV 1863 Mudau
    22. April 2010
  46. SV Wernersberg 1959 e.V.
    29. April 2010
  47. SG Dielheim 1945 e.V.
    6. Mai 2010
  48. TSV Lingenfeld e.V. 03
    14. Mai 2010
  49. Sportfreunde Haßmersheim e.V. 1924
    19. Mai 2010
  50. TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V.
    28. Mai 2010
  51. Spvgg. Rot-Weiß Speyer e.V.
    2. Juni 2010
  52. Sportverein Hilsbach 1927 e.V.
    11. Juni 2010

52 x Freude: Der Bus kommt!

TSG 1899 Rohrbach e.V.

Film-Clip
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Ehrenrunde im schneebedeckten Stadion mit „Mobil zum Spiel“-Bus Nr. 31
Erfolgsverein TSG: Tolle Jugendarbeit – bis zur UEFA-Cup-Siegerin Hasret Kayikci
Stiftungsleiterin Tönshoff: „Ich freue mich, dass Sie sich erfolgreich durchgesetzt haben.“

Die 31. Übergabe eines „Mobil zum Spiel“ der Dietmar Hopp Stiftung – und diesmal war ein Großverein dran: die TSG Rohrbach. Mit über 3.000 Mitgliedern ist die TSG einer der größten Vereine Nordbadens – und erfolgreich noch dazu: Aus seinen Reihen ging beispielsweise die Ausnahmefußballerin Hasret Kayikci hervor. Die Spielerin der 1. Bundesliga ist UEFA-Cup- und DFB-Pokal-Siegerin.

Ein großer Verein wie die TSG ist Zeremonien gewohnt. Die am Donnerstag [14.01.2010] war dennoch etwas ganz besonderes: Nach einer „Ehrenrunde“ mit dem „Mobil zum Spiel“-Bus durch das schneebedeckte Stadion der TSG Rohrbach, bog Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, auf die Zielgerade des Ovals ein. An ihrer Seite saß der Vorsitzende des Vereins Siegfried Michel. Jubelnde Jungkicker erwarteten die beiden voller Vorfreude auf ihren neuen Neunsitzer. Es war der 31. von insgesamt 52 „Mobil zum Spiel“-Mannschaftsbussen, die die Dietmar Hopp Stiftung für vorbildliche ehrenamtliche Jugendarbeit in der Metropolregion spendet. „Sie haben sich im Wettbewerb um ein ‚Mobil’ erfolgreich durchgesetzt. Ich gratuliere Ihnen zu der tollen Jugendarbeit, die Sie leisten – viel Spaß mit Ihrem ‚Mobil’“, so die Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff. Bei der feierlichen Übergabe der Fahrzeugschlüssel feierten neben vielen Freunden der TSG auch Heidelbergs Bürgermeister für Integration und Chancengleichheit Wolfgang Erichson, der Geschäftsführer der Metropolregion Daniel Sautter und Fußballkreisvorsitzender Johannes Kolmer mit.

„Unsere Jugendabteilung kann den Team-Bus sehr gut gebrauchen, ich denke er wird nur wenig zur Ruhe kommen – vielen Dank Herr Hopp“, bedankte sich Vorstand Siegfried Michel. Der nagelneue Neunsitzer steht nun ebenso wie der Name Hasret Kayikci für die erstklassige Jugendarbeit der TSG Rohrbach.

Mit über 3.000 Mitgliedern kann sich die TSG Rohrbach auf das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder verlassen. Erst vor kurzem ging das Ehrenamt des Jugendleiters von Vater Armin an Sohn Patrick Sturm über.

Bildergalerie
TSG 1899 Rohrbach e.V.

Die Turn- und Sportgemeinde (TSG) Heidelberg-Rohrbach wurde 1889 zunächst als TV Rohrbach gegründet. Schwerpunkt des Vereins war das Turnen. 1919 wurde im gleichen Stadtteil ein Fußballverein, die FG Rohrbach aus der Taufe gehoben. 1938 schlossen sich beide zur TSG Rohrbach zusammen. Im Laufe der Zeit kamen neue Angebote hinzu. Neben Turnen und Fußball wird heute Badminton, Beachvolleyball, Base- und Softball, Boule, Fechten, Fitness & Gesundheit, Hockey, Kampfkunst, Kegeln, KinderSportSchule, Leichtathletik, Rehabilitationssport, Tanzstudio „Jump“, Tennis, Tischtennis und Volleyball angeboten. Die TSG Rohrbach versteht sich heute als „Ein Sportverein für Alle“.

Hatte der Verein Mitte der achtziger Jahre um die 1000 Mitglieder, wurde durch die Einrichtung einer Geschäftstelle und die Anstellung eines hauptamtlichen Sportlehrers (über ABM) 1985 eine neue Entwicklung eingeleitet. Unter dem Motto „Etwas Fitness braucht der Mensch“ begann sich die TSG Rohrbach nach außen zu öffnen und erzielte dank neuer Angebote im Freizeitsport großen Mitgliederzuwachs. Inzwischen beschäftigt der Verein neben 130 Übungsleitern 16 hauptberufliche Vollzeitkräfte: Geschäftsführer Tobias Hüttner (24 Jahre im Amt), Verwaltungsleiter Jochen Michel (seit April 2005), ein Assistent der Geschäftsleitung, eine Mitarbeiterin im Service-Büro, vier Sportpädagogen, eine Sport-KiTa Leiterin, sechs Erzieherinnen und einen Fechttrainer.

Mitte der neunziger Jahre begann die Integration von Vereinen und Gruppierungen unter das Dach der Turn- und Sportgemeinde. 1995 bis 1997 stießen ein Hockey-Club, der Heidelberger Fecht-Club sowie die Base- und Softballspieler der Heidelberg Hedgehogs zur TSG. Verstärkte Anstrengungen in der Öffentlichkeitsarbeit korrigierten das Image des Vorort- bzw. Fußballvereins. Heute ist TSG Rohrbach der größte Sportverein in Heidelberg und gehört mit 3200 Mitgliedern zu den zehn größten Sportvereinen in Nordbaden. Davon sind mehr als 1300, also über 40 Prozent der Gesamtmitglieder, unter 18 Jahren, also auch beim Anteil Kinder und Jugendlicher eine Spitzenposition in Heidelberg. “Ein zeitgemäßer Sportverein muss in erster Linie der Entwicklung seiner jüngsten Mitglieder besondere Beachtung schenken“ heißt ein Gebot der Vereinsregie. Die Kindersportschule bewegt seit 1998 rund 140 Halbwüchsige. Sie wird auf dem Gelände des Vereins in engem Zusammenspiel mit der Stadt Heidelberg und dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Heidelberg geführt und weiterentwickelt. Professor Klaus Roth bringt immer wieder Ideen in die Arbeit ein.

Der Vorstand glaubt, dass die TSG Rohrbach nicht am Ende, sondern erst der Anfang ihrer Möglichkeiten steht. Durch den Bau des Fitness-Studios „FiTROPOLIS“ mit Gerätetraining, zwei Kursräumen, Sauna, Solarium und Kinderbetreuung wurde der Grundstein dafür gelegt, dass das Wachstum anhält. Nach inzwischen fünf Jahren Betriebszeit konnten schon über 1200 neue Mitglieder hinzu gewonnen werden.

In der Pipeline der Vereinsführung befinden sich immer neue Ideen und Projekte: Sporthort an der Ganztagsschule, Sport mit übergewichtigen Kindern und JugendSportClub heißen die vielversprechenden Arbeitstitel, an deren konzeptioneller Ausgestaltung die Kreativabteilung des Vereins derzeit arbeitet. Das Überschreiten der Marke von 4000 Mitgliedern ist also nur eine Frage der Zeit.

Zur Vereins-Website www.tsgrohrbach.de/