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12. Juni 2010

Dietmar Hopp: „Mobil soll Ansporn für weiteres Engagement sein“

5.500 Fußball-Kids und Beteuer feierten „Mobil zum Spiel“-Finale in Rhein-Neckar-Arena
Sportregion-Vorsitzender Würzner: „Dietmar Hopp hat für Jugend ein Zeichen gesetzt“
52 „Mobil zum Spiel“-Busse umrandeten das Spielfeld der TSG 1899 Hoffenheim

Mit der Übergabe der Autoschlüssel für „Bus Nummer 52“ durch Dietmar Hopp an den SV Hilsbach endete gestern [11.06.2010] mit einem großen Final-Event in der Rhein-Neckar-Arena Sinsheim die Aktion „Mobil zum Spiel“ der Dietmar Hopp Stiftung. Fast 5.500 Fußball-Kids und Betreuer aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar – von Hardheim im Odenwald bis Obersülzen in der Pfalz, von Kandel bei Landau bis Auerbach in Südhessen – feierten das ehrenamtliche Engagement ihrer Vereine für den Jugendfußball und den Abschluss von „Mobil zum Spiel“, der großen Aktion der Dietmar Hopp Stiftung, bei der ein Jahr lang jede Woche ein Mannschaftsbus an einen Verein in der Metropolregion gespendet wurde, der sich im ehrenamtlichen Jugendfußball besonders engagiert.

Schon vor dem Beginn des „offiziellen“ Programms machten die Fußball-Kids in der Arena eine Stimmung, als fände die Fußballweltmeisterschaft in Sinsheim statt. Das Stadion war mit Transparenten geschmückt auf denen die Vereine sich bei Dietmar Hopp bedankten. „Wir alle in der Stiftung sind überwältigt von der Resonanz auf «Mobil zum Spiel» und unsere Abschlussveranstaltung“, sagte Dietmar Hopp zu den fast 5.500 Gästen – die man durchaus auch als seine Fans bezeichnen darf, denn immer wieder jubelten sie ihm zu, auch mit Vuvuzelas, den Tröten, die man schon jetzt von der WM in Südafrika kennt. „In unserer Metropolregion Rhein-Neckar gibt es eine umfangreiche und starke Jugendförderung. Diese wollte ich mit «Mobil zum Spiel» unterstützen. Die Vereine sagen mir: Die Busse sind ein Volltreffer, weil es oft Transportengpässe gab. Es ist toll, welch eine runde Sache «Mobil zum Spiel» geworden ist.“ Besonders freue er sich, wenn er auf der Straße einem der Mannschaftsbusse begegne und drinnen die fröhlichen Kinder sehe. „Diese Region, die Menschen hier, haben sehr viel für mich getan. Das beginnt mit der Hausmacher Leberwurst, die ich als jugendlicher Kicker bei der TSG Hoffenheim für jedes Tor bekam und es fand seinen Höhepunkt in dem unglaublichen Engagement der Menschen von hier, die als Mitarbeiter den Erfolg unserer Walldorfer SAP erst möglich gemacht haben.“ Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft, deren Eröffnungsspiel am späten Nachmittag in der Arena übertragen wurde, zitierte Hopp Nelson Mandela: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft zur Inspiration. Er spricht eine Sprache, die von der Jugend der Welt verstanden wird. – Ich habe die Hoffnung, dass Euer «Mobil zum Spiel» ein Ansporn ist, das ehrenamtliche Engagement im Jugendfußball fortzuführen!“

Dr. Eckart Würzner, Heidelbergs Oberbürgermeister und Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar, sprach den 5.500 in der Rhein-Neckar-Arena aus dem Herzen, als er sagte: „Wir können dankbar sein, dass es in der Metropolregion Rhein-Neckar jemanden gibt, der an die Menschen – vor allem an die Kinder und Jugendlichen – denkt und ihnen eine Perspektive gibt: Dietmar Hopp. Er hat für die Jugend der Metropolregion ein Zeichen gesetzt, er hat mit der Aktion «Mobil zum Spiel» gezeigt, wie man die Region zusammenbringen kann.“ Die „hervorragende Zusammenarbeit mit den Sportkreisen der Metropolregion“ hob Heinz Janalik, Präsident des Badischen Sportbundes hervor: „Jede Busübergabe war ein Highlight im Vereinsleben. Dietmar Hopp ist ein Segen für die Region, möge er uns noch viele Jahre gesund erhalten bleiben“, sagte Janalik und wurde darin durch frenetischen Applaus bestätigt.

Unter den Gästen der großen Abschlussfeier, die Stiftungs-Sportreferent Dietmar Pfähler nicht als Abschied verstanden wissen wollte („Die gute Partnerschaft, die wir mit allen Vereinen begründet haben, wollen wir erhalten!“): BASF-Vorstand Dr. Harald Schwager als Vorsitzender des Vereins „Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar“ sowie Geschäftsführerin Regina Pfriem, Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbandes, Landrat Matthias Wilkes (Bergstraße) sowie Sinsheims Oberbürgermeister Rolf Geinert.

Den „Schlussakkord“ der Aktion „Mobil zum Spiel“ gestaltete Dietmar Hopp selbst: Er übergab die Fahrzeugschlüssel für das 52. „Mobil zum Spiel“ an August Barth, Vorsitzender des SV Hilsbach-Sinsheim, bevor 52 Kids aus allen Vereinen zu Dietmar Hopp auf den Rasen stürmten, um ihm eine „Mobil zum Spiel“-Kapitänsbinde zu überreichen.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt auch für die Dietmar Hopp Stiftung, wie Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle im Gespräch mit Mike Diehl – er führte durch die Veranstaltung – betonte, denn schon in wenigen Wochen startet die nächste Aktion für fußballbegeisterte Kids – allerdings nur für Mädchen: Mit „Mädels vor, noch ein Tor“ unterstützt die Stiftung den Mädchenfußball in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mehr dazu im Internet unter www.maedels-vor-noch-ein-tor.de. Übrigens. Auch „Mobil zum Spiel“ wird „weiterleben“: Natürlich auf den Straßen in der Metropolregion und darüber hinaus, wenn die 52 Busse „auf Achse“ sind – aber auch im Internet. Als Andenken für ein Jahr Freude, Spaß und Action mit hunderten von Fotos und vielen Berichten über alle Vereine bleibt die Website www.mobil-zum-spiel.de online.

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