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9. Juni 2010

„Mobil zum Spiel“ lebt auf den Straßen weiter – und im Netz

Dietmar Hopp über erfolgreiche Aktion: „Weiteres Förderprogramm geplant“
Übergabe des 52. Mannschaftsbusses am 11.06.2010 in Rhein-Neckar-Arena
„Mobil zum Spiel“-Busse sind mehr als 150.000 Kilometer gefahren

52 Mannschaftsbusse an 52 Vereine: Ein Jahr lang übergab die Dietmar Hopp Stiftung im Wochentakt einen Neunsitzer-Teambus an einen Fußballverein aus der Metropolregion Rhein-Neckar, der sich im ehrenamtlichen Jugendfußball besonders engagiert. Am Freitag [11.06.2010] übergibt Stifter Dietmar Hopp Bus Nummer 52. Damit endet – pünktlich zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ins Südafrika – die Aktion „Mobil zum Spiel“. Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung und Sportreferent Dietmar Pfähler ziehen ein rundum positives Fazit. Für Stifter Dietmar Hopp ist klar: „Die Aktion «Mobil zum Spiel» war so erfolgreich, dass wir diese Form des Förderprogramms fortführen werden.“ Die Folgeaktion, die sich an kickende Mädchen richtet, steht bereits in den Startlöchern.

Ein Jahr „Mobil zum Spiel“ war für Dietmar Pfähler, der die meisten der 52 Busse zu den Vereinen brachte, wie eine große Rundfahrt durch die Metropolregion Rhein-Neckar: „Ich habe die enorme Vielfalt der Vereine in unserer Region kennen gelernt und großartiges Engagement für die Jugendarbeit im Fußball gesehen.“ Dabei lagen ihm vor allem die kleinen Vereine am Herzen: „Zu Beginn der Aktion wurde mit Verweis auf den von Hansi Flick erstellten Bewertungsschlüssel die Frage aufgeworfen, ob wir die großen Vereine nicht bevorzugen würden. Das wollten wir vermeiden – und es ist uns mit einem gerechten Verteilsystem gelungen: Die Bandbreite reicht von kleinsten Vereinen mit wenigen hundert Mitgliedern, die in ihrem Dorf aber eine ganz zentrale Rolle spielen, bis hin zu den Großvereinen mit mehreren tausend Mitgliedern. Aber ob groß oder klein: Das «Mobil zum Spiel» stellt für jeden Verein einen ganz besonderen Wert dar.“

Mehr als 150.000 Kilometer haben die „Mobil zum Spiel“-Mannschaftsbusse inzwischen zurück gelegt. Sie entlasten vor allem die Eltern und die Ehrenamtlichen, welche die Kinder am Wochenende zu den Auswärtsspielen fahren. Auch für Ferienreisen werden die Busse eingesetzt. Bis nach Ungarn fuhr beispielsweise das Mobil des VfB Haßloch.

Von jedem Verein sind die Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung mit großer Freude empfangen worden. „Ich werde immer wieder gerne daran zurückdenken, wie groß der Jubel war, wie vor allem die Kinder gestrahlt haben, wenn ich mit dem Bus auf dem Vereinsgelände vorfuhr“, so Dietmar Pfähler. „Für die Kinder war dies immer ein tolles Erlebnis.“

Nachdem der erste Bus im Juni 2009 an den TSV 1863 Buchen (Odenwald) übergeben war, stellte sich für Dietmar Pfähler die große Frage: „Wann werden wir das erste «Mobil zum Spiel» zufällig auf der Straße treffen?“ Im Herbst 2009 war es soweit. „Es hat mir eine große Freude bereitet, als mir der erste Bus entgegen kam.“ Inzwischen kommt man an den «Mobil zum Spiel»-Fahrzeugen in der Metropolregion Rhein-Neckar kaum mehr vorbei. „Immer wieder sehe ich Busse, die vor Clubhäusern stehen. Auch dass zwei, sogar drei Mobile bei Spielen oder Turnieren aufeinander treffen, ist inzwischen schon häufiger vorgekommen.“

„Mobil zum Spiel“ ist eine Erfolgsgeschichte. Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung: „Der besondere Charme dieses Förderprogramms war, dass wir mehrere Ziele damit erreichen konnten. Wir wollten das ehrenamtliche Engagement in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar flächendeckend wertschätzen, wir wollten die Vereine ganz praktisch in ihrer Jugendarbeit unterstützen und für deren Arbeit öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen. Wir sind begeistert, wie gut das alles aufgegangen ist.“ Diesem positiven Fazit schließt sich Stifter Dietmar Hopp an: „Ich bin sehr zufrieden, weil ich erleben durfte, wie viel Freude so ein «Mobil zum Spiel» den Kindern, Jugendlichen und Vereinsvertretern macht.“ Kurz vor Weihnachten übergab Dietmar Hopp fünf Busse im Jugenförderzentrum des SV Waldhof an fünf Vereine aus dem Sportkreis Mannheim. „Auch organisatorisch war die Aktion ein voller Erfolg. Das ermutigt uns, auch in Zukunft ähnliche Förderprogramme aufzulegen.“ Die nächste Aktion hat den Titel „Mädels vor – noch ein Tor“ und unterstützt den Mädchenfußball in der Metropolregion Rhein-Neckar. Los geht’s mit dem „Tag des Mädchenfußballs“ in Baden-Württemberg am 26.06.2010 in Sinsheim und in Rheinland-Pfalz am 30.06.2010 in Worms.

Alle 52 „Mobil zum Spiel“-Busse rollen nun also ab Freitag [11.06.2010] durch die Metropolregion Rhein-Neckar. Damit ist diese Aktion der Dietmar Hopp Stiftung aber nicht zu Ende, sondern lebt noch lange auf den Straßen im Südwesten weiter – und im Internet, denn die Website www.mobil-zum-spiel.de bleibt als Erinnerung für alle Teilnehmer online.

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