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29. Mai 2010

Dank „Mobil zum Spiel“ ist die Motivation doppelt so groß

„Sportstadt Bensheim“: Hier fahren jetzt drei Mannschaftsbusse der Hopp Stiftung
TSV Rot-Weiß Auerbach Bensheim wurde gestern mit „Mobil“ ausgezeichnet
Ehrenamt beim TSV: Viele freiwillige Trainer, zahlreiche Kooperationen

Wie vielseitig ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball aussehen kann, zeigt der TSV Rot-Weiß Auerbach in Bensheim. Gestern durften die Fußballer des TSV einen von 52 Mannschaftsbussen in Empfang nehmen, mit denen die Dietmar Hopp Stiftung eben dieses Engagement bei Fußballvereinen in der Metropolregion Rhein-Neckar auszeichnet. Zahlreiche freiwillige Helfer stehen dafür beim TSV, aber auch viele Kooperationen des Vereins.

Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, fuhr den nagelneuen Mannschaftsbus im GGEW-Sportzentrum vor, um dann die Fahrzeugschlüssel an Jugendleiter Michael Brunner zu übergeben, „stellvertretend für alle anderen in der Jugendarbeit tätigen Ehrenamtlichen des TSV“, so Tönshoff. Damit ging bereits zum 3. Mal ein „Mobil zum Spiel“ an den Bensheimer Berliner Ring. Wie in der gesamten Metropolregion wurden auch die Bensheimer Vereine von ihrem Sportkreis vorgeschlagen. Entsprechend stolz war natürlich Bürgermeister Thorsten Herrmann auf seine „Sportstadt Bensheim“. Präsident Günther Kuch begrüßte noch weitere Ehrengäste, darunter Kurt Knapp in Vertretung von Landrat Matthias Wilkes, Sportkreis-Ehrenvorsitzenden Horst Knop sowie vom TSV selbst Präsidium, Vorstand, Abteilungsleiter, Ältestenrat und natürlich Dutzende junge Kicker mit ihren Eltern.

Jugendleiter Michael Brunner schilderte, wie die Fußball-Jugend in den letzten vier Jahren geradezu einen Boom erlebte, die Zahl der Kinder und Jugendlichen um 100 auf jetzt 290 anwuchs. „Wir stellen 17 Jugendmannschaften, darunter vier Mädchenmannschaften“, so Brunner. Um die Kinder und Jugendlichen zu betreuen, sind viele freiwillige Helfer notwendig – beispielsweise 26 ehrenamtliche Trainer. Aber auch für die Reinigungsarbeiten im Stadion werden Ehrenamtliche eingesetzt, wenn Fußballturniere für Grundschulen organisiert werden oder ein Großturnier mit bis zu 100 teilnehmenden Mannschaften ansteht. Dazu kommen zahlreiche Kooperationen wie die Fußball-AGs an der Kappesgärten-Grundschule oder – für Mädchen – an der Schiller-Realschule.

Am heutigen Samstag tritt das „Mobil zum Spiel“ bereits seine erste Dienstfahrt an: Die C2-Mannschaft spielt in Lampertheim. Das Ergebnis wagt Jugendleiter Brunner nicht zu tippen, aber: „Fest steht: Die Motivation ist dank «Mobil zum Spiel» doppelt so groß!“

Im Rahmen der Aktion „Mobil zum Spiel“ vergibt die Dietmar Hopp Stiftung ein Jahr lang bis Juni 2010 jede Woche einen Mannschaftsbus – insgesamt 52 Fahrzeuge im Gesamtwert von über zwei Millionen Euro – als Auszeichnung für vorbildliches ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball. Welche Vereine bereits ein „Mobil zum Spiel“ erhalten haben, erfahren Sie im Internet aktuell unter www.mobil-zum-spiel.de/busuebergabe.

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