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30. April 2010

Zeltlagerfahrt in den Schwarzwald – diesmal mit „Mobil zum Spiel“

70er-Jahre-Tradition wird jetzt mit einem nagelneuen Mannschaftsbus gepflegt
Dietmar Hopp Stiftung zeichnet SV Wernersberg für ehrenamtliches Engagement aus
Von Beginn an auf’s Ehrenamt gesetzt: Jugendarbeit reicht bis ins Grüdungsjahr 1959

Mit Dutzenden weißen und blauen Luftballons hatten die jungen Kicker des SV Wernersberg 1959 ihre „Maisbach-Arena“ geschmückt, um ihren nagelneuen Mannschaftsbus willkommen zu heißen. Gestern [29.04.2010] fuhr Dietmar Pfähler, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, das „Mobil zum Spiel“ zu den Fußballern an die Südliche Weinstraße, um dort von den sogar Spalier stehenden Kindern und Jugendlichen des SV mit viel Applaus begrüßt zu werden. Die Dietmar Hopp Stiftung zeichnete den SV Wernersberg mit dem „Mobil zum Spiel“ für sein hervorragendes ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball aus.

Zahlreiche Gäste wollten sich die Übergabe der Fahrzeugschlüssel nicht entgehen lassen, darunter Sportbund-Pfalz-Präsident Dieter Noppenberger, Ortsbürgermeister Helmut Heller, Verbandsgemeinde-Bürgermeister Kurt Wagenführer, Fußballkreis-Vorsitzender Karl Schlimmer, Kreis-Spielleiterin Monika Zluga und Sportkreis-Vorsitzender Jürgen Rehm.

„Ein «Mobil zum Spiel» kann man nicht gewinnen“, rief Dietmar Pfähler nochmals ins Gedächtnis: „Ihr habt es Euch verdient – mit Eurer tollen ehrenamtlichen Jugendarbeit!“ Diese drückt sich zum Beispiel auch in Zahlen aus. Selbst wenn der Verein „nur“ 300 Mitglieder hat – und nicht alle spielen Fußball, sondern auch Tennis oder Boule – kann er doch trotzdem alle acht Altersklassen im Jugendfußball besetzen. Das ist eine beachtliche Leistung und Vorsitzender Helmut Knoll ist darauf zu Recht stolz. Jugendarbeit hat beim SV Wernersberg eine lange Tradition. Sie reicht bis ins Gründungsjahr 1959 zurück. „Natürlich gab es auch bei uns Tiefen“, so der Vorsitzende, „aber so wie wir in den 70er Jahren einen Höhepunkt erlebt haben, so können wir auch jetzt wieder auf eine großartige Jugendabteilung blicken.“ Mit einem Unterschied: Die finanzielle Lage ist nicht mehr ganz so rosig. „Konnten wir uns damals aus eigener Kraft einen Mannschaftsbus leisten – einen VW-Bus – so ist das heute finanziell nicht mehr drin.“ Die Aktion „Mobil zum Spiel“ kam für den SV Wernersberg wie gerufen, denn die Jugendlichen müssen nicht nur zu Auswärtsspielen transport werden. Die ebenfalls in den 70er Jahren geborene Tradition, im Sommer ins Ferienlager zu fahren, soll unbedingt erhalten bleiben. Heute wie damals geht’s in den Schwarzwald – bei der ersten Fahrt 1973 nach Kirchzarten, heute nach Gengenbach – damals mit einem VW-Bus, heute mit einem „Mobil zum Spiel“.

Seit Juni 2009 zeichnet die Dietmar Hopp Stiftung Fußballclubs aus der Metropolregion für ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball aus. Insgesamt werden 52 Busse im Wert von zwei Millionen Euro vergeben. Welche Vereine bereits ein „Mobil zum Spiel“ erhalten haben, erfahren Sie im Internet aktuell unter www.mobil-zum-spiel.de/busuebergabe.

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