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19. Februar 2010

In Venningen geht das „Mobil zum Spiel“ in die Luft

Dutzende Luftballons steigen zur Begrüßung des neuen Team-Busses auf
Gemeinschaft wird groß geschrieben: Jeder zehnte Einwohner ist Vereinsmitglied
Katrin Tönshoff: „‹‹Mobil zum Spiel›› ist kein Gewinn, sondern Auszeichnung“

Sprichwörtlich „in die Luft“ ging die Aktion „Mobil zum Spiel“ gestern [18.02.2010] an der Südlichen Weinstraße: Zur Begrüßung ihres neuen Mannschaftsbusses ließen die Fußball-Kids vom TSV Venningen-Fischlingen 1913 Dutzende heliumgefüllte Luftballons in die Höhe steigen – eine ernsthafte „Konkurrenz“ für das „Mobil zum Spiel“ wenn es um die Frage geht: Wer legt wohl mehr Kilometer zurück?

Mit großem Applaus wurde das „Mobil zum Spiel“ auf dem Vereinsgelände begrüßt, als Katrin Tönshoff, Geschäftsstellen-Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, vorfuhr. In ihrer Gratulation erläuterte sie, wie der TSV es geschafft hatte, die Nummer 36 der 52 Fahrzeuge, die die Diemtar Hopp Stiftung noch bis Juni 2010 an Vereine in der Metropolregion Rhein-Neckar vergibt, zu ergattern. „Ein ‹‹Mobil zum Spiel›› kann man nicht gewinnen“, so Tönshoff. „Es wird an die Vereine gespendet, die sich in dem von Hansi Flick entwickelten Bewertungsschlüssel durchsetzen konnten, weil sie sich im Jugendfußball ehrenamtlich besonders engagieren.“

Der TSV Venningen-Fischlingen ist da zweifelsfrei ganz vorne dabei. Weit mehr als die Hälfte aller Eltern engagieren sich im Verein. Überhaupt zählt die Gemeinschaft viel im Ort, wie Ortsbürgermeister Michael Rohr schilderte. Ganz ohne finanzielle Zuschüsse haben die 948 Einwohner beispielsweise selbständig einen Kindergarten gebaut. So steht denn auch das „Mobil zum Spiel“ vor allem im Zeichen der Gemeinschaft: „Es wird die Eltern entlasten“, versichert 1. Vorstand Thomas Hammer, „aber vor allem ist es toll, dass die Kinder die Gemeinschaft nun schon auf der Fahrt zu den Auswärtsspielen leben können, nicht erst wenn sie angekommen sind.“ Und er fügt schmunzelnd hinzu: „Die Eltern werden trotzdem hinterherfahren…“

Den Fahrzeug-Schlüssel überreichte Katrin Tönshoff an Jugendleiter Rainer Kober im Beisein von Ortsbürgermeister Michael Rohr, dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Edenkoben, Gerhard Pulg, sowie Jürgen Rehm vom Sportbund Pfalz und Pfarrer Marco Richtscheid, der das „Mobil zum Spiel“ segnete. Die erste Fahrt geht am Samstag nach Herxheim. Dort tritt die D-Jugend bei der Hallen-Endrunde an.

Innerhalb eines Monats hatten sich im vergangenen Frühjahr 326 Vereine um einen Mannschaftsbus beworben. Die Dietmar Hopp Stiftung vergibt seit Juni 2009 ein Jahr lang jede Woche ein „Mobil zum Spiel“ – insgesamt 52 Fahrzeuge im Gesamtwert von über 2 Millionen Euro. Welche Vereine bereits ein „Mobil zum Spiel“ erhalten haben, erfahren Sie im Internet aktuell unter www.mobil-zum-spiel.de/busuebergabe.

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