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31. August 2009

Dietmar Hopp: „Mobil zum Spiel schon jetzt ein toller Erfolg“

Vor der 13. Schlüsselübergabe zieht der Stifter eine erste Bilanz
Mannschaftsbusse transportieren die Ideen seines Jugendförder-Konzeptes
_Dietmar Hopp fuhr in seiner Jugend mit dem Rad zu Auswärtsspielen _

„Ich finde es großartig, dass die Aktion schon jetzt so ein toller Erfolg ist“, sagt Dietmar Hopp über die bislang außergewöhlichste Aktion, mit der seine Stiftung den Jugendfußball in der Metropolregion Rhein-Neckar fördert: Seit Juni spendet die Dietmar Hopp Stiftung jede Woche ein „Mobil zum Spiel“ – ein ganzes Jahr lang. Mit den insgesamt 52 Mannschaftsbussen werden Vereine belohnt, die sich durch besonders gute ehrenamtliche Nachwuchsarbeit auszeichnen. Nächste Woche [03.09.2009] wird die 13. „Rollende Litfasssäule für Engagement im Jugendfußball“ übergeben. Damit ist ein Viertel der Fahrzeuge ausgeliefert.

„Wenn ich sehe, wie die jungen Kicker über den Bus strahlen, das freut mich sehr“, betont Dietmar Hopp: „Die Verein haben bisher aus jeder Schlüsselübergabe ein tolles Fest gemacht. Sie feiern die Busse, ihre Tatkraft und ihren Einsatz für den Nachwuchs. Das ist ganz nach meinem Geschmack“, so der Fußball-Mäzen. Auch für das Design der Busse, entwickelt von der Bensheimer Agentur „Lorbeer“, begeistert sich Hopp: „So wie das Mobil zum Spiel gestaltet ist, drückt es die ganze Dynamik aus, die für den Fußball aber auch für unsere Metropolregion steht“. Bisher brausen zwölf Transporter über die Straßen der Metropolregion Rhein-Neckar, 40 weitere werden folgen.

Die Mannschaftsbusse sollen nicht nur helfen, dass die Jugendkicker leichter zu ihren Auswärtsspielen kommen. „Wir wollen damit auch die Botschaften transportieren, wie sie Kern all unserer Jugendfördermaßnahmen sind, insbesondere im Konzept ‹‹Anpfiff ins Leben››“, erzählt Hopp: „Die ehrenamtliche Nachwuchsarbeit in Vereinen ist von unschätzbarem Wert. Denn Sport hat ja unbestritten einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen.“ Sowohl mit Erfolgen als auch Misserfolgen umzugehen lerne man dort, zudem Teamfähigkeit und vor allem: Fairness. „Heute gibt’s unglaublich viele Gefahren für Jugendliche, so viele Möglichkeiten in eine Sucht abzugleiten – etwa wenn sie sich stundenlang im Internet fragwürdige Sachen anschauen. Sport ist da die beste Prävention!“

„Bisher haben wir vor allem über unsere Leuchttürme, also die Dietmar-Hopp-Förderzentren und deren Kooperationspartner damit geworben, mit Hilfe von Sport Jugendlichen eine gute, stabile Zukunft zu ermöglichen“, so Hopp. „So konnten wir nur einen kleinen Teil der unzähligen Vereine in der Metropolregion erreichen.“ Mit 52 Bussen, verteilt über die gesamte Metropolregion, erreiche die Botschaft eine viel größere Breite. „Die bisherigen Schlüsselübergaben und die große Medienresonanz haben unserer Idee Recht gegeben“, so Hopp. Er selbst habe früher als Jugendlicher oft mit dem Fahrrad zu Auswärtsspielen fahren müssen. „So ein Geschenk hätte natürlich auch für uns damals eine riesige Signalwirkung gehabt.“

Innerhalb eines Monats hatten sich 326 Vereine um einen Mannschaftsbus beworben. Die Dietmar Hopp Stiftung vergibt ein Jahr lang jede Woche ein „Mobil zum Spiel“ – insgesamt 52 Fahrzeuge im Gesamtwert von über zwei Millionen Euro.

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