Moved Permanently Mobil zum Spiel - 52 Mannschafts-Busse für die Kicker in Rhein-Neckar

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26. Juni 2009

„Mobil zum Spiel“: Anreiz für mehr Auswärtsspiele?

Sehnsüchtig erwartet: Einfahrt des „Mobil zum Spiel“ beim SV Olympia Rheinzabern.

SV Olympia Rheinzabern erhält den ersten Pfälzer Mannschaftsbus
Bürgermeister: „Objektiver Auswahlprozess spricht für die Arbeit des Vereins“
Dietmar Pfähler (Stiftung): „Sie haben das Auto nicht gewonnen, sondern verdient“

„Ich hoffe, dass die Spieler nicht nur noch Auswärtsspiele machen wollen – jetzt wo sie so einen schönen Bus haben“,
sagte Ortsbürgermeister Gerhard Beil gestern [25.06.2009] mit Augenzwinkern, als die Dietmar Hopp Stiftung das „Mobil zum Spiel“ in Rheinzabern übergab. Der SV Olympia bekam das erste Mobil, das in die Pfalz geht.
„Auch wenn wir Provinz sind“,
fuhr Beil fort,
„so gehören wir doch zur Metropolregion. Es freut uns sehr, dass die Dietmar Hopp Stiftung das berücksichtigt.“
Stifter Dietmar Hopp war wichtig, mit „Mobil zum Spiel“ die gesamte Metropolregion zu erreichen – gestern ging es also nun in den südlichsten „Zipfel“ bei Landau.

Dort wurde das „Mobil zum Spiel“ sehnlichst erwartet:
„Wir haben immer mehr Jugendspieler und immer weniger Eltern, die den Fahrdienst übernehmen können“,
schildert Uwe Appelshäuser, Jugendleiter beim SV Olympia.
„Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung schließt eine große Lücke!“
Die Urgesteine des Vereins, viele Mitglieder, Honoratioren und Bürger waren auf den Sportplatz gekommen, um das „Mobil zum Spiel“ zu begrüßen.

In Rheinzabern werden Ehrenamt und Jugendarbeit gleichermaßen groß geschrieben. Stolz sind die Südpfälzer einerseits zu Recht auf die vielen Mitglieder, die bei Arbeitseinsätzen mithelfen, ohne eigens dazu gebeten werden zu müssen. Andererseits läuft auch die Jugendarbeit beim SV Olympia auf sehr hohem Niveau. B-Jugendspieler Jonas Pfau beispielsweise, für den sich auch schon Karlsruhe und Hoffenheim interessiert hatten, spielt demnächst für den 1. FC Kaiserslautern.
„Sie haben das Auto nicht gewonnen“,
erläuterte Dietmar Pfähler, Sportreferent der Stiftung, nochmals das Vergabesystem,
„sondern mit Daten und Fakten zu Ihrer Jugendarbeit und dem ehrenamtlichen Engagement beeindruckt.“
Und speziell an die Jugendfußballer gerichtet:
„Ihr habt diesen Bus verdient!“
Ortsbürgermeister Beil ergänzte:
„Der objektive Auswahlprozess dieser Aktion spricht für die Jugendarbeit des Vereins.“
Und auch Jugendleiter Appelshäuser freute sich über diese neutrale Form der Bewertung, denn der von Vize-Fußballbundestrainer Hansi Flick entwickelte Bewertungsschlüssel gilt für alle Vereine, die sich beworben haben, gleichermaßen. Appelshäuser:
„Wir werden auf dem eingeschlagenen Weg weiter machen.“

Das „Mobil zum Spiel“ für den SV Olympia Rheinzabern war die Nummer 3 von 52 Fahrzeugen, mit denen die Dietmar Hopp Stiftung jede Woche bis Juni 2010 Vereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar für exzellente Jugendarbeit und ehrenamtliches Engagement belohnt. Gesamtwert der Fahrzeuge: Über zwei Millionen Euro. Das erste ging nach Buchen im Odenwald, Nr. 4 geht in den Kraichgau.

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