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23. April 2009

Schon über 80 Bewerbungen

Heinz Janalik, Badischer Sportbund:„Positiver Impuls für das Ehrenamt“
Sport-Referent Dietmar Pfähler „Die Pfalz kann noch nachlegen“
52 Mannschafts-Busse machen junge Kicker aus Rhein-Neckar mobiler

Beigefügte Fotos und Grafiken stellen wir Ihnen gerne per eMail zur Verfügung: Senden Sie uns eine kurze Nachricht an mobil-zum-spiel@tower-media.de oder rufen Sie an: Telefon 01805 – 77 222 55.

Mehr als 80 Vereine haben sich bis gestern [22. April] für ein „Mobil zum Spiel“ beworben. Die Bewerbungs-Website www.mobil-zum-spiel.de war da gerade mal 48 Stunden online. Ab Juni übergibt die Dietmar Hopp Stiftung ein Jahr lang jede Woche ein „Mobil zum Spiel“, also einen 9-Sitzer-Mannschaftsbus der Marken Mercedes, Volkswagen oder Renault im Gesamtwert von 2,05 Millionen Euro, an Vereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die sich im ehrenamtlichen Jugendfußball besonders engagieren. Dietmar Pfähler, Sport-Referent der Stiftung:
„Die Bewerbungen kommen von überall aus der Metropolregion, das freut uns ganz besonders. Die Pfalz ist allerdings noch ein wenig unterrepräsentiert, kann ruhig noch ein bisschen nachlegen!“

Die Chancen, ein „Mobil zum Spiel“ zu erhalten, sind in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar gleich, denn die Mannschaftsbusse werden den Sportkreisen gemäß deren Größe zugewiesen. Deshalb gehen die Online-Bewerbungen der Vereine auch direkt an den jeweils zuständigen der 16 in der Metropolregion vertretenen Sportkreise. Dafür, dass das ehrenamtliche Engagement ausreichend gewürdigt wird, sorgt der Vizetrainer der Fußball-Nationalmannschaft, Hansi Flick. Er entwickelte den Bewertungsschlüssel, der letztlich darüber entscheidet, ob ein Verein unter den ersten 52 ist, die sich für ein „Mobil zum Spiel“ qualifizieren.

Schon im Vorfeld hat sich die Dietmar Hopp Stiftung kompetenten Rat geholt. Heinz Janalik, Akademischer Direktor und Präsident des Badischen Sportbundes Nord e. V., half der Stiftung bei der Entwicklung dieser Aktion. Janalik:
„Für mich war es gar keine Frage, diese großartige Sache zu unterstützen. Besonders gefällt mir, dass mit ‹‹Mobil zum Spiel›› ein positiver Impuls für das Ehrenamt gesetzt und durch die Fahrzeuge auch nach außen getragen wird, nicht nur – wie so oft – in die Zentren der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern auch in die Gebiete, die eher am Rand liegen.“

Die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar zu erreichen, war Dietmar Hopp ein ganz besonderes Anliegen:
„Ich habe in meiner Jugend erfahren, dass Sport einen Menschen positiv prägt. Man lernt Teamfähigkeit und Fairness, den Umgang mit Erfolgen ebenso wie mit Niederlagen. Inzwischen hat die medizinische Forschung sogar herausgefunden, dass Sport schlauer macht. Da müssen wir alle gemeinsam anpacken und vor allem diejenigen unterstützen, die sich ehrenamtlich im Jugendsport engagieren. Dafür steht ‹‹Mobil zum Spiel››.“

So funktioniert „Mobil zum Spiel“: Fußballvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar können sich unter www.mobil-zum-spiel.de um einen der 52 Mannschaftsbusse bewerben. Hierzu füllen sie ein Online-Formular aus, in dem insbesondere Fragen zur Jugendsportförderung und zum ehrenamtlichen Engagement zu beantworten sind. Der Fragebogen wird direkt an den zuständigen Sportkreis übermittelt, der die Angaben überprüft. Die Vereine, die sich für Jugendarbeit besonders engagieren, werden von ihrem zuständigen Fußballkreis auf eine Nominiertenliste gesetzt. Anhand des von Hansi Flick entwickelten Gewichtungs-Schlüssels wird anschließend unter allen nominierten Vereinen eine Rangfolge ermittelt. Die 52 Vereine, die in Sachen Jugendarbeit und Ehrenamt besonders weit vorne sind, qualifizieren sich damit für ein „Mobil zum Spiel“.

Die Liste der Vereine, die sich bereits beworben haben, finden Sie im Internet unter www.mobil-zum-spiel.de/bewerberliste.

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